Zugangserschwerung mit erschwertem Zugang

Klingt komisch, ist aber so: das „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen“ – liebevoll je nachdem, wen man fragt, auch als „Zensurgesetz“ oder „Kinderpornoverhinderungs-Weltfriedens-Antigewalt-und-Mordgesetz“ bekannt, ist wohl auf dem Weg durch die legislative Bürokratie ein wenig ins Stocken geraten. Meldet jedenfalls Heise und kann sich eine gewisse Süffisanz nicht verkneifen:

Das vom Bundestag Mitte Juni beschlossene und vom Bundesrat am 10. Juli abgesegnete Gesetz befindet sich demnach noch auf dem Weg durch die Instanzen. Bevor es beim Bundespräsidialamt aufschlägt, wird es von den zuständigen Fachministerien noch einmal gegengelesen.

Damit es beim prophezeiten Aufschlag keine Verletzten gibt, hätte ich schon einen Vorschlag:

Wie wär’s mit einem großen, roten Stoppschild?

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